Round and Round

Nachdem das Hin und Zurück gesichert war, stellte sich jetzt die Frage, wie wir in England selbst herumkommen.

Die Eisenbahn http://www.nationalrail.co.uk/ war aus bekannten Gründen wieder die erste Anlaufstelle. Leider ist die Webseite nur bedingt hilfreich, da es ca. 20 Eisenbahnunternehmen gibt und es nicht immer klar ist, in welcher Region die einzelnen Betreiber tätig sind. Auch konnte ich nicht herausfinden, wie lange die Tickets generell gültig sind und ob man die Fahrt auch unterbrechen und später fortsetzen kann. Ich schrieb eine entsprechende Email an National Rail und bekam auch recht schnell eine freundliche Antwort. Es gibt die Möglichkeit, solche Rundreisetickets zu kaufen, mit denen man beliebig die Fahrt unterbrechen und weiter fahren kann, aber die Preise waren saftig. Für meine Anfrage waren es um die 500 Pfund. Uff.

Dann eben bei den Bussen geschaut. Da sieht die Situation schon wesentlich besser aus und auch preislich ist diese Option durchaus eine weitere Überlegung wert. Vor allem, wenn man weiß, wann man von wo nach wo möchte – da gibt es immer wieder gute Frühbucherrabatte für teilweise ein Drittel des ursprünglichen Preises. Meist liegen die Fahrtzeiten für diese Angebote eher in den Tagesrandzeiten, aber andererseits zerpflückt man so auch nicht den ganzen Tag. Erste Anlaufstellen für Interessierte können sein: http://www.nationalexpress.com/home.aspx und http://uk.megabus.com/default.aspx, wobei vor allem letztere mitunter wirklich gute Angebote hat.
Letztendlich summierten sich die Normalpreise für die einzelnen Strecken dann doch ganz ordentlich, ohne eben wirklich flexibel zu sein, weshalb wir uns dagegen entschieden haben.

Also dann doch ein Mietwagen. Eine schnelle Google-Suche listet eine Vielzahl von Anbietern auf, aus denen man sich nach Belieben einen rauspicken kann. Zu beachten seien hierbei Kilometerbegrenzung, Selbstbeteilung, mehrere Fahrer und eventuelle andere offensichtliche oder versteckte Zusatzoptionen. Als langjähriges Mitglied und weil ich in der Vergangenheit damit gute Erfahrung damit gemacht habe, schaute ich bei der ADAC-Autovermietung vorbei. Dort gab es ein Angebot für einen Kleinwagen ohne Kilometerbegrenzung mit Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung – in einem Land mit ungewohntem Verkehr auf der „falschen“ Seite und unserer geplanten Streckenführung nicht die schlechteste Option. Preislich rangierte das Ganze bei 340 Euro (ca. 100 Euro teurer als beim billigsten Anbieter, aber dort dann mit mindestens 150 Euro Selbstbeteiligung), was in Anbetracht der Zug- und Busoptionen durchaus konkurrenzfähig ist, auch mit den zusätzlich anfallenden Spritkosten.
Zu beachten für Reisende mit Kindern: in Großbritannien ist genauso wie in Deutschland ein Kindersitz vorgeschrieben. Die Kosten beim Vermieter sind durchaus als horrend zu bezeichnen: 75 Euro pro Woche. Daher lohnt es sich, einen eigenen Sitz mitzubringen und den kann man wie bereits erwähnt bei British Airways kostenlos im Handgepäck mitnehmen.

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