England, Tag 20: Tintagel

Bevor die Italienreise diese Rubrik vereinnahmt, werde ich noch schnell das Englandreisetagebuch beenden.

Wir wurden, mal wieder, von starkem Regen und Gewitter geweckt. Das Wetter besserte sich auch nicht während des Frühstücks, so dass wir erstmal einen Supermarkt ansteuerten und uns einen Regenschirm kauften. Ja, am drittletzten Tag unserer Englandreise waren wir endlich glückliche Besitzer eines Regenschirms 😀

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So gewappnet und von Dauerregen begleitet fuhren wir nach Tintagel. Das Wetter passte wunderbar zur rauen Küste. Da Tintagel zum English Heritage gehört, brauchten wir keinen Eintritt zu zahlen.

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Der Geburtsort König Artus‘ zeichnet sich durch eine Vielzahl von Stufen auf, die besonders bei Nässe sehr rutschig sind. Zum Glück wird man entsprechend gewarnt.

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Wir hatten Glück. Nachdem wir eine halbe Stunde auf den Felsen rumgeklettert sind, riss schlagartig der Himmel auf und herrlicher Sonnenschein begleitete von nun an unsere Erkundungstour.

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Von der eigentlichen Burg ist nicht sehr viel übrig geblieben. Wind und Wetter haben die meisten Gebäude zerstört und Klippenabbrüche taten ihr Übriges.

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Das Hochplateau ist recht ausgedehnt und überall kann man Überreste von Gebäuden erkennen. Direkt am Rand geht es steil zum Meer hinab und ich hab den Großen nicht eine Sekunde von der Hand gelassen. War mir doch irgendwie zu unsicher, gerade bei dem rutschigen Untergrund.

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Als kuriose Randnotiz: Viele der flacheren Gebäudeüberreste wurden nur entdeckt, als in einem sehr heißen und trockenen Sommer die Vegetation auf dem Felsen Feuer fing und komplett abbrannte.

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Vor der Abreise haben wir noch in einer Bäckerei die typischen Cornish Pasties gekauft, die einfach nur riesig sind und superlecker schmecken.

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Der Böppel oben drauf dient dem Verkäufer zur Unterscheidung der verschiedenen Füllungen.

Schon auf der Rückfahrt merkte ich, dass mir das viele Treppensteigen arg zugesetzt hatte. Ich setzte also die Jungs am Fistral Beach in Newquay ab, fuhr in die Pension und legte mich für ein paar Stunden hin. Als es dunkel wurde, holte ich sie wieder vom Strand ab.

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Wir aßen dann in „unserem“ Pub zu Abend, bevor wir alle geschafft ins Bett fielen.

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