England, Tag 14: Durdle Door

An diesem Tag stand mal wieder ein Umzug an, Ziel diesmal war Torquay.

Auf dem Weg dorthin legten wir einen ersten Zwischenstopp in Bournemouth ein, wo wir bei der ursprünglichen Planung eigentlich ein paar Tage bleiben wollten, was sich dann aber als sehr unpraktisch erwies, weil dadurch die ganze Reise zu sehr zerstückelt worden wäre. Also dann eben nur mal fix anschauen, ob es dort tatsächlich so hübsch ist. Und ja, zumindest der Strand ist es.

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Zum ersten Mal auf unserer Reise sahen wir einen echten Sandstrand. Den ganzen Strand entlang gab es diese kleinen Strandhütten in den buntesten Farben, hinter denen sich die Bournemouth’schen Klippen empor recken.

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Unser treues Gefährt auf der Reise.

Wir sind durch den Sand zum Zentrum des Strands gelaufen, wollten uns den Pier anschauen. Dieser erschien uns jedoch viel zu laut und zu nervig und außerdem hätten wir für das bloße Betreten Eintritt zahlen müssen. So vergnügten wir uns stattdessen am Strand und hielten unsere Füße ins Wasser. Es war zwar recht kalt, machte aber trotzdem einen Riesenspaß, den zugegeben sehr flachen Wellen auszuweichen. Wir schafften es sogar, ein halbwegs trockenes Kind wieder vom Strand mitzunehmen 🙂

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Nachdem wir noch eine Runde Karussell gefahren sind und uns Eis und Sandwiches gekauft hatten, setzten wir die Fahrt fort. Unsere nächste Station liegt ein wenig versteckt hinter einem Campingplatz, was uns zu Anfang mächtig verunsichert hat. Letztendlich haben wir unser Auto direkt an der Straße geparkt und hatten so einen etwas längeren Weg, sparten uns aber die Parkgebühr.

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Unterwegs begegnen einem mitunter spannende Verkehrsschilder.

Das Ziel entschädigt allerdings für den steilen Abstieg. Auf der einen Seite die Bucht mit den Men ‚O‘  War:

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auf der anderen Seite die Bucht mit der Durdle Door:

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Der Weg nach unten war ein wenig abenteuerlich, da der offizielle Weg vermutlich bei einem Unwetter weggewaschen wurde und es nur einen Trampelpfad gab.

Während die Jungs mal wieder Steine ins Meer schmissen, machte ich ein Nickerchen am Strand. Es war herrlich ruhig, nur vereinzelt ein paar Leute, dazu das gleichmäßige Rauschen der Wellen, eine intensive Sonne und wenig Wind, da hat es mir förmlich die Augen zugezogen 🙂

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Nachdem wir den Aufstieg mehr oder weniger keuchend hinter uns gebracht haben, ging es weiter nach Torquay, wo wir ohne Zwischenfälle am frühen Abend ankamen. Uns empfing eine sehr quirlige Dame und schüttete uns mit Informationen zu, zeigte uns den Parkplatz, drückte uns diverse Stadtpläne in die Hand und markierte Orte, die man unbedingt besuchen sollte oder an denen man gut und preiswert essen konnte. Was für ein Empfang! Das Zimmer kuschlig und ausreichend groß.

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Nachdem wir eine der empfohlenen Lokalitäten mit Indoor-Spielplatz angesteuert hatten, machten wir noch einen kurzen Ausflug ins Zentrum. Als wir so an der Promenade standen und die Lichter des Meeres und der Stadt auf uns wirkten, da fühlte ich mich total heimisch, angekommen, da.

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Unbeschreiblich schönes Gefühl!

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