England, Tag 7: Beachy Head

Nach der ersten Nacht wussten wir, warum unser Hotelzimmer so preiswert war. Es lang am Anfang eines Ganges, die Tür wies einen 2 Zentimeter Spalt am unteren Ende auf und in den Zimmern nach uns logierte eine Schulklasse. Der Blick in den zugemüllten Innenhof war da Nebensache. Entsprechend unruhig war unsere Nacht.

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Wir improvisierten uns ein Frühstück, da das Hotelfrühstück unverschämt teuer war. Dann ging es auf zum nur wenige Kilometer entfernten Beachy Head. Wir parkten oben auf der Steilküste, aber noch ein wenig weg vom offiziellen Parkplatz und liefen an der wunderschönen Steilküste entlang. Der Pfad war gesäumt von Brombeeren, die alle wunderbar reif waren, so dass wir mehr mit Pflücken und Naschen, denn mit Laufen beschäftigt waren. Dazu schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel, unter uns das blau funkelnde Meer und fast keine Menschenseele. Wunderbar.

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Beachy Head selbst ist eine beeindruckend hohe Klippe mit einem fast winzig wirkenden Leuchtturm davor. Auf der Klippe selbst gibt es überall Warnhinweise und leider auch jede Menge kleiner Kreuze. Dieser Punkt ist nicht nur bei Touristen sehr beliebt.

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Nachdem wir die wunderschöne Aussicht ausreichend genossen hatten, ging es weiter zur Birling Gap, der eine Endpunkt der Seven Sisters. Wir verbrachten dort einige Zeit am sehr steinigen Strand, lauschten den Wellen und ließen uns noch ein wenig mehr die Sonne auf den Pelz scheinen. Der Kleene war schwer damit beschäftigt, Wurmsteine (Hühnergötter) und Muscheln zu sammeln.

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Von da ging es weiter nach Brighton, mit diversen extra Runden in Newsport, wo die Ausschilderung sehr abenteuerlich ist. Letztendlich haben wir es doch zum Zielort geschafft und uns ein wenig umgeschaut. Der Pier ist furchtbar laut, ein nerviges Fahrgeschäft am anderen, so dass wir uns dort nicht sonderlich lange aufhielten.

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Wir aßen eine Kleinigkeit an einer Pommesbude, überlegten kurz, ob wir eine Runde mit dem Riesenrad fahren sollten, entschieden uns aber aufgrund der Preisgestaltung dagegen. Wir steuerten dann den Royal Pavilion an, welcher in einem schönen Park gelegen ist. Zum einen war es mittlerweile ordentlich spät geworden, zum anderen waren auch dort die Preise eher deftig, so dass wir uns einen Besuch des Museums sparten. 

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Also fuhren wir wieder nach Eastbourne, wo wir in einem Pub gegessen haben. Es war ein wunderschöner klarer Abend, so dass wir uns alle dick eingepackt an den Strand gesetzt und dem Vollmond zugeschaut haben.

So muss Urlaub 🙂

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